Modul "Hedi"
Hédi und die Zwangsarbeit im Hamburger Hafen“ (1944/1945)
Wir nehmen die Teilnehmenden mit in die Geschichte von Hédi Fried. Hédi stammte aus der Stadt Sighet, die heute in Rumänien liegt, aber 1940 von Ungarn besetzt wurde. Im März 1944 marschierte das Deutsche Reich in Ungarn ein und sorgte – mit ungarischer Unterstützung – für die Deportation von Hunderttausenden als jüdisch geltenden Kinder. Frauen und Männer.
Das bürgerliche Leben in Hédis Elternhaus, der zwangsweise Umzug in das Ghetto, ihre Deportation nach Auschwitz-Birkenau sowie die Verschleppung zur Zwangsarbeit nach Hamburg, wo Nazi-Deutschland ihre Arbeitskraft bei der Beseitigung von Bombenschäden im Hamburger Hafen und zum Straßen- und Hausbau ausbeutete, stehen im Mittelpunkt der Einheit.
Faksimile von NS-Dokumenten können vorab zur Vorbereitung angefordert werden.
Lernziel
Teilnehmende lernen das Leben und die Verfolgungsgeschichte von der jungen Hedi aus Hamburg kennen. Im Rahmen eines kleinen Workshops vermitteln wir erste Einblicke in die Arbeit mit (altersgerechten) Dokumenten.
Zeit/Alter/Kosen
Zeit: 90 Minuten vor Ort oder digital
Alter: ab 14 Jahre
Kosten: 150 Euro zzgl. MwSt sowie mögliche Reisekosten nach Absprache
